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Therapiemöglichkeiten bei Erektionsproblemen

Je nachdem, welche Ursache Ihre Erektionsstörungen haben, stehen Ihnen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ihr Arzt wird mit Ihnen entscheiden, welche Therapieoption für Sie die geeignete ist.

Nicht jeder ist für eine orale Therapie geeignet.

Es stehen verschiedene Therapieoptionen bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion zur Verfügung. Häufig werden zunächst orale Medikamente (Tabletten) verabreicht, diese kommen jedoch aufgrund von Kontraindikationen (z.B. Vorliegen einer Hypertonie (Bluthochdruck) oder bei Anwendung von Nitraten (Arzneimittel zur Verbesserung der Durchblutung des Herzmuskels), etc.) nicht für jeden Patienten in Frage. Zudem spricht ein großer Teil der Patienten nicht auf eine Behandlung mit diesen Substanzen an, etwa wenn Nervenbahnen des Penis aufgrund von Erkrankungen (z.B. Diabetes) oder Operationen (z.B. radikale Prostatektomie) zerstört wurden.

Wenn Tabletten nicht wirken, gibt es eine Alternative 

Zu den Therapiealternativen zählt die Injektionsspritze mit dem Wirkstoff Alprostadil, einer Substanz, die in der Lage ist, Gefäße zu erweitern und den Blutfluss in den Penis zu steigern und damit eine Erektion herbeizuführen. Der Wirkstoff Alprostadil kommt natürlicher Weise in der Samenflüssigkeit des Mannes vor.

Eine nicht-invasive Methode mit der gleichen aktiven Substanz -Alprostadil - ist die intraurethrale (in die Harnröhre) Anwendung. Diese ist leicht und sicher durchzuführen. Mit dieser Methode ist es möglich, die Sicherheit und Effektivität von Alprostadil auch ohne Spritze (Injektionen) in den Penisschwellkörper zu nutzen. Diese Methode wird oftmals der Spritze vorgezogen.

Alprostadil ist eine Alternative.

Bei Patienten, bei denen die orale Behandlung (Tabletten) versagt hat, könnte die Alternative mit Alprostadil eine erfolgreiche Lösung sein.
Zu den weiteren Maßnahmen zählen auch Vakuumpumpen und Implantate.

Wenn Sie unter Erektionsstörungen leiden, scheuen Sie sich nicht, zum Arzt zu gehen. Dieser wird mit Ihnen gemeinsam die für Sie passende Therapie nach Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen auswählen.

Alternativen zur oralen Therapie müssen nicht zwangsweise invasiv sein. Alprostadil kann nicht-invasiv in die Harnröhre verabreicht werden.

 

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