Awarness

Erektion: Wie sie entsteht

Eine Erektion entsteht durch ein kompliziertes Zusammenspiel von Nervenreizen, Botenstoffen, Blutzirkulation und Muskeln.

Komplexe Vorgänge

Im schlaffen Zustand enthalten die drei Schwellkörper (Corpora cavernosa) des Penis nur wenig Blut. Dafür sorgen dauerhaft kontrahierte glatte Muskelstränge in den Arterien. Die angespannten Muskeln verhindern, dass sich die Adern ausdehnen und zu viel Blut in die Schwellkörper strömt. Sie werden vom Sympathikus kontrolliert, einem Nervengeflecht, das im Bereich der oberen Brustwirbelsäule entspringt und in die Genitalregion ausstrahlt.

Der komplexe Ablauf der Erektion kann an vielen Stellen gestört sein.

Werden Männer jedoch sexuell erregt - das kann durch eine Berührung, Gerüche, optische und akustische Reize oder durch Phantasien geschehen - setzt sich ein komplexer biochemischer Mechanismus in Gang. Das Gehirn sendet das Signal „erotischer Reiz“ an das autonome Nervensystem (Parasympatikus) und übernimmt die Kontrolle über das Geschehen. Diese Nervenverbindung ermöglicht einen direkten Informationsfluss zwischen männlichen Genitalbereich und dem unteren Rückenmark.

Folgende Punkte können darauf hinweisen, dass Erektionsstörungen vorliegen:

  • Spontane morgendliche oder nächtliche Erektionen fehlen.
  • Der Penis wird auf sexuelle Reize hin nicht steif oder nicht ausreichend steif, um Geschlechtsverkehr zu haben.
  • Die Erektion ist nur von kurzer Dauer und lässt – ohne dass es zum Samenerguss kommt – nach, bevor es zum Geschlechtsakt kommt.
  • Die Erektion lässt nach dem Eindringen noch vor dem Samenerguss nach.

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